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ekiz | solar city

Entwurf Neubau Eltern Kind Zentrum, in Linz-Pichling 2005

Projekterläuterung

Situation | Das „Familienzentrum“ ist eine Sozialeinrichtung der Stadt Linz. Mit 3 Hauptfunktionen mit dem Eltern-Kind-Treff, der Mutterberatung, der Familienberatung und der Erziehungshilfe, wird diese Einrichtung weit über die Stadtteilgrenze Pichling von der Bevölkerung genutzt.

Lage | Der zweigeschoßige Baukörper, mit seiner klaren Südwest- Nord geschwungenen Längsentwicklung, soll den Raum zum zugeordneten Spielhof 800m2 und zu den Wohnbauten klar definieren.

Konzept | Wie auch das Wohnquartier, wurde das Familienzentrum für „passive Solarenergienutzung“ konzipiert. Die gesamte Westfront mit raumhoher Alu-Glasrahmen-Konstruktion versorgt die Haupträume Eltern-Kind -Treff, Spielbereiche und Küche mit Tageslicht und Wärme. Die Nebenraumzone mit Büro, Sanitärbereich und Stiegenhaus ist Ost orientiert und mit den horizontalen Fensterbändern geschlossen gehalten.

Gebäudeentwurf und Konstruktion | Das Eltern-Kind-Treff mit dem Hauptflächenanteil ist in der nördlichen Gebäudehälfte im Erdgeschoß und Obergeschoß untergebracht. Durch die westseitige Glasfront, Ein- und Ausblick, wird auch der Bezug zum Boulevard hergestellt. Mit der im Erdgeschoß vorgelagerten Terrasse und dem Spielhof stehen den Kindern und Erwachsenen eine Vielzahl an Möglichkeiten nicht nur im Sommer zur Verfügung. Das südliche Erdgeschoß bleibt der Mutterberatung vorbehalten. Besonders Kindern soll der geschwungene Innenraum eine besondere organisch-harmonische Raumwirkung vermitteln. Ebenso das südliche Obergeschoß. Eine besondere Feinheit für Kinder wurde berücksichtigt: Unterschiedliche Fenster-Parapethhöhen, teilweise knapp über dem Boden, ermöglichen vorrangig Kindern den Ausblick ins Freie.
Nur ökologisch, unbedenklich und wiederverwertbare Materialien wurden eingesetzt.

Energiekonzept und Gebäudetechnik | Entsprechend der „passiven Solarenergienutzung“ wurde eine kompakte Gebäudehülle geschaffen. Demnach wurde auch auf eine Unterkellerung verzichtet. Vor allem über die westseitige Glasfassade wird Wärme gewonnen und in den massiven Bauteilen gespeichert. Horizontale Außenlamellen schützen vor Überhitzung und können zusätzlich zum Abdunkeln für z.B. Projektionen eingesetzt werden. Durch die passive Solarenergienutzung und einem gehobenen Dämmstandart, sowie Vermeidung von Wärmebrücken, konnte ein entsprechender niedriger Energiebedarf erzielt werden.

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